
Der Medienkonsum unterliegt einem Wandel und verändert im Gegenzug die Art und Weise, wie der Verbraucher mit Marken interagiert. John Deighton von der Harvard Business School drückte es vor kurzem so aus: Im digitalen Zeitalter wird genauso viel über Marken gesprochen, wie die Marken selbst sprechen. Um ihre Marketingziele zu erreichen, müssen Marken das Medienkonsumverhalten kennen und neue Formen des Medienkonsums von Anfang an in die Planung von Kampagnen einbeziehen.
Der durchschnittliche Verbraucher von heute verbringt laut eines neuen
EIAA-Berichts 14 Stunden pro Woche vor dem Fernseher und 14 Stunden im Internet. Dabei findet der Fernseh- und Internetkonsum zunehmend parallel statt: Der wertvollste und einflussreichste Verbraucher pflegt im Rahmen seines Medienkonsums mediales Multi-Tasking, das heißt, er nutzt digitale Medien, während im Hintergrund traditionelle Kanäle präsent sind. Integrierte Kampagnen, die digitales Denken in ihre Marketingstrategie einbeziehen, sind ein absolutes Muss, um effektiv mit diesen Verbrauchern kommunizieren zu können.
Der digitale Medienkonsum distanziert den Verbraucher nicht von den Marken, wie es früher befürchtet wurde. Stattdessen vergrößert er dessen Fähigkeit, Markenbotschaften aufzunehmen und – was genauso wichtig ist – über diese Marken und Botschaften zu diskutieren. Die neuesten Erkenntnisse und Ideen zur Einbindung von digitalen Medien in den Medienmix finden Sie in unserem Guide to Digital Advertising.
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